Mehr als ein Restaurant
– eine eigene Welt
Das Restaurant wurde von ursprünglich 120 qm auf fast 400 qm erweitert – ermöglicht durch den Durchbruch in ehemalige Fernsehstudios. Aus dieser räumlichen Transformation heraus entstand mehr als nur zusätzliche Fläche: Es entstand eine in sich geschlossene Welt, die sich bewusst vom Außen löst und dazu einlädt, den Alltag hinter sich zu lassen. Eine Welt, geschaffen vom Interior Studio SHAHVERDI (www.shahverdi.com) , die mit Ruhe, Tiefe und einer klaren gestalterischen Haltung arbeitet.
Das Interior bewegt sich zwischen französischer Raffinesse und asiatischer Zurückhaltung. Unterschiedliche Bereiche strukturieren den Raum auf natürliche Weise: eine Lounge im vorderen Bereich, die zum Verweilen einlädt, ein lebendiger Barbereich sowie eine offen inszenierte Sashimi- und Austern-Theke. Dahinter öffnen sich weitere Zonen mit verschiedenen Sitzlandschaften – von klassischen Bänken und Tischen bis hin zu einem intimeren Séparée.
Alle Möbel wurden individuell für das Chez Mandarin entworfen. Gefertigt aus französischer Eiche, Calacatta Viola Stein, Seide und Leder, erzählen sie von Materialität und Haltung zugleich. Entstanden sind Stücke, die teilweise als bewusste Hommage an die Welt der alten französischen Brasserien gelesen werden können – vertraut in ihrer Präsenz – während andere gezielt einen zeitgenössischen Kontrast setzen und dem Raum Spannung verleihen. Verantwortlich dafür ist Babak Shahverdi, dessen Entwürfe sich zwischen Tradition und Gegenwart bewegen, ohne laut zu werden.
Die Materialauswahl folgt einem klaren Prinzip: Authentizität und Herkunft. Antiquitäten wurden sorgfältig aus China und Japan bezogen und fügen sich selbstverständlich in das Gesamtbild ein. Natursteinmosaik trifft auf klassisches Chevron-Parkett, Stoffe aus Paris auf organische Materialien wie Alabaster, Seide und Eiche. So entsteht eine Atmosphäre, die ruhig wirkt, vielschichtig ist und eher gewachsen erscheint als inszeniert.











